Ulla Thiel persönlich:

Am 2. November 1975 bin ich im Krankenhaus von Neunkirchen-Seelscheid auf die Welt gekommen. Tolle Kinderjahre habe ich in Seligenthal erleben dürfen und meine Jugend in Kaldauen verbracht. Heute lebe ich im Norden der Stadt, in einer wunderschönen, langjährigen Lebensgemeinschaft mit meinem Partner. Seine Tochter ist mir in den vielen Jahren sehr eng ans Herz gewachsen. Inzwischen studiert sie außerhalb, ist aber immer gerne wieder zu Besuch bei uns.

Nach meinem Abitur 1995 am Siegburger Anno-Gymnasium habe ich mein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Köln erfolgreich als Diplom-Verwaltungswirtin (FH) abgeschlossen. 

Seitdem arbeite ich im Siegburger Rathaus. Meine berufliche Entwicklung hat mich mit den unterschiedlichsten Fach- und Aufgabenbereichen vertraut gemacht. Ob Schule, Kultur, Organisation, Recht oder Ratsarbeit. Im Stab für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit konnte ich den städtischen Newsletter „siegburgaktuell“ mit aufbauen. 

Über viele Jahre habe ich das Amt für öffentliche Ordnung geleitet, das auch heute noch zu meinem Zuständigkeitsbereich als Co-Dezernentin der Stadtverwaltung gehört, neben allen Angelegenheiten des Stadtrates.  Seit mehreren Jahren bin ich auch Leiterin des Bürgermeisterbüros.

Mit diesem Hintergrund fühle ich mich gut gerüstet für das Amt des Bürgermeisters. Ich weiß genau, was dieses Amt bedeutet und mit sich bringt.

Ulla Thiel privat: 

Meine Hobbys:

In meiner Freizeit mache ich gerne Sport, vor allem Badminton, Workout, Aerobic und Kickboxen. Lässt es die Zeit zu, zieht es mich raus zum Spazieren oder Wandern: hier bei uns am Sieg- und Rheinsteig, im Urlaub alpin, in den Bergen, rauf auf die Gipfel. Ich genieße jeden Augenblick in der Natur, an der frischen Luft. 

Meine Familie:

Meinen leider vor Jahren verstorbenen Vater Lutz und meine Mutter Ingeborg habe ich als Siegburger mit Herz und Seele erleben dürfen. So etwas „färbt“ ab. Meine Mutter hat sich über viele Jahre als Presbyterin in der Evangelischen Kirchengemeinde Kaldauen engagiert und so verbrachte auch ich viel Zeit dort: Kindergottesdienst, Kinderchor, Gemeindefeste, Konfirmation, Ferienfreizeiten. Es war schön.

Mein Vater liebte das Fahrradfahren: mit ihm war ich oft auf Tour, quer durch unsere Stadt, quer durch die Region.

Mein Großvater, Willi Schäferdiek, arbeitete zwischen den Weltkriegen als Chefdramaturg im Radio, Saarbrücken und Berlin waren unter anderem seine Stationen. Nach dem Krieg landete er in Siegburg und widmete sich intensiv dem Schreiben. Zahlreiche Bühnenstücke und Romane markieren seine Biographie. In der Nachkriegszeit wurde er zum Vorsitzenden des Westdeutschen Autorenverbandes gewählt, länger als zwei Jahrzehnte hatte er dieses Amt inne. In Siegburg gründete er die Literarische Gesellschaft.

Das macht mich aus:

Optimismus, Zielstrebigkeit, Empathie, Authentizität und kommunikative Offenheit.